| 03.05.2010 Michael Pohl fliegt ein 200er FAI mit dem Triton NOVA Team Pilot Michael Pohl verfolgt schon seit ein paar Jahren das Ziel, ein 200er FAI von der Emberger Alm aus zu fliegen. Dass dies kein leichtes Unterfangen ist, sieht man daran, dass eine solche Strecke noch nie von dort aus mit einem Serienschirm geflogen wurde. Michael schrammte das eine oder andere Mal schon knapp an seinem Ziel vorbei, aber am vergangenen Mittwoch war es dann endlich soweit und er konnte mit seinem TRITON nach über 8 Stunden Flugzeit und 200,27 Kilometern in Greifenburg landen. [weiter] |
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Triton
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EN C/D, LTF 2-3

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Entwicklung:
Mit dem TYCOON (LTF 2-3) konnten wir ein deutliches Zeichen im Segment der Serienhochleister setzen. Der Schirm überzeugte die Piloten durch sein hohes Leistungspotential in Verbindung mit einem überschaubaren Extremflugverhalten.
Mit dem TRITON wollten wir diesen Weg fortsetzen und einen Schritt weitergehen. Die Entwicklung wurde dabei maßgeblich von unserem gütesiegellosen Hochleister, dem TRITON X beeinflusst. Die Zielsetzungen unterscheiden sich aber doch so wesentlich, dass der Serien TRITON eine völlig eigenständige Konstruktion ist.
Ein wesentlicher Punkt im Pflichtenheft, bzw. eine angestrebte Verbesserung gegenüber dem TYCOON, war ein möglichst agiles und unkompliziertes Handling. Außerdem sollte der TRITON keinesfalls die Zielgruppe für diesen Schirm überfordern. Nur so kann das Leistungspotential eines Schirms auch in schwierigen Bedingungen abgerufen werden.
Der Weg in der Entwicklung führte über viele Prototypen mit unterschiedlichen Konzepten. So experimentierten wir auch mit einem reinen Dreileiner (nur drei Leinen-/Aufhängungsebenen) mit einem dafür adaptierten Profil. Bei den Testflügen erwies sich dieses Konzept jedoch als zu anspruchsvoll im Extremflugverhalten für einen Serienhochleister, wobei die Leistung aber sehr gut war. Im Laufe der weiteren Entwicklung ist es uns schließlich gelungen, diese Leistung bei deutlich größerer Sicherheit mit einem Vierleiner Konzept zu erreichen. Der TRITON war geboren.
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Routinierte Piloten werden sich sofort wohl fühlen und dadurch das Potential des Schirms auch in schwierigen Bedingungen nutzen können. Gerade in starken und kleinräumigen Aufwinden kann der Schirm seine Stärken voll ausspielen. Zum Nachzentrieren kann man den Flügel beinahe um den Stabilo drehen lassen, und die Querlage lässt sich in Richtung des Steigzentrums jederzeit erhöhen.
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Überragende Leistungsdaten machen nicht viel Sinn, wenn der Pilot in anspruchsvollen Bedingungen mit dem Handling bzw. mit den Schirmreaktionen überfordert ist. Beim TRITON haben wir daher den Weg vermieden, möglichst viel der maximalen Gleitleistung unterzuordnen und den Schirm gerade noch durch die Zulassung zu bringen.
Neben den Reaktionen auf Klapper ist die aktive Sicherheit ein wesentlicher Faktor. Damit meinen wir das bereits beschriebene Schirmhandling. Denn ein Gerät, das sich exakt dorthin bewegen lässt, wo es der Pilot wünscht ist gerade für einen guten Piloten sicherer, als ein Schirm, der sich nur unwillig drehen lässt, oder der sich nicht präzise aktiv fliegen lässt.
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Bei einem Hochleister, bzw. im Streckenflugalltag ist vor allem die beschleunigte Leistung in bewegter Luft entscheidend. Wir sind beim Profil und bei der Segelspannung neue Wege gegangen, um diese praxisrelevante Leistung zu maximieren. Das Ergebnis ist eine deutlich größere Maximalgeschwindigkeit als beim TYCOON bei entscheidend verbesserter Gleitleistung bereits in ruhiger Luft.
In turbulenter Luft ist der Leistungsvorteil für den TRITON noch größer. Am unteren Ende der Geschwindigkeitsskala zeichnet sich der TRITON durch sein sehr gutes Handling - auch im Langsamflug - aus, was der Steigleistung, gerade in schwierigen Bedingungen zugute kommt.
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Der TRITON weist folgende Änderungen gegenüber seinem Vorgänger, dem TYCOON auf:
- größere Krümmung: Dies ermöglicht neben größerer statischer Stabilität, einen agilerer und effizienteren Kurvenflug.
- Profil: Mit einem neuen Profil konnten wir exzellente Leistung mit einem gedämpften Klappverhalten verbinden.
- Integriertes Vektorband: Wie bereits beim FACTOR und beim TRITON X verwenden wir ein Vektorband am Untersegel direkt nach der Eintrittsöffnung, um in diesem kritischen Bereich eine optimale Spannungsverteilung bzw. Formstabilität zu erreichen.
- angepasste Leinendurchmesser: Je nach Belastung kommt ein abgestimmter Leinentyp und Durchmesser zum Einsatz. (Z.B. haben alle A-Stammleinen einen anderen Durchmesser) Dies gewährleistet zum einen eine optimale Lastverteilung und damit eine möglichst konstante Trimmung. Zum anderen wird der Widerstand reduziert.
- kleinerer Leinenradius: Der geringere Abstand zwischen Pilot und Kappe ermöglicht ein direkteres Handling, weniger Pendeln in turbulenter Luft, sowie eine Reduktion der Leinenmeter.
- Adaptierte Segelspannung: Gerade im beschleunigten Flug ist ein ausgeklügelter Spannungsverlauf wichtig, um eine hohe Formstabilität zu erreichen, ohne dass sich der Schirm „verzieht“ und dadurch an Leistung verliert.
Was gleich geblieben ist:
- Aufhängungskonzept: 3 Stammleinebenen mit einer kurzen C/D Gabel in der Gallerie-Ebene
- Ausgelegte Streckung
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Hauptmerkmale:
- Der TRITON ist ein Serienhochleister der Klasse LTF 2-3 / EN D und verbindet überragende Leistung mit einem äußerst ausgewogenen und präzisen Handling und einem ausgewogenen Extremflugverhalten.
- Die Leistung des TRITON war vor kurzer Zeit reinrassigen Competition Schirmen vorbehalten und ist nun mit einem großen Sicherheitsplus und einem spielerischen Handling deutlich entspannter verfügbar.
- Der NOVA TRITON ermöglicht routinierten Streckenfliegern durch sein beeindruckendes Leistungspotential neue Möglichkeiten in Verbindung mit einem Flugspass, der im Hochleistersegment seinesgleichen sucht.
Info Broschüre:
Wir haben zum TRITON eine Informationsbroschüre erstellt, die neben schönen Bildern eine Menge Information zu bieten hat. Wir bieten sie hier als PDF (10MB) zum Download an:
Pilotenprofil
weiterführende Informationen zu den
Pilotenanforderungen
LTF/EN Testberichte
Triton 20,
Triton 22,
Triton 24,
Triton 18
Testflug Videos
Triton 20,
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Triton 18
Grundrissgrafik











