EN B




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Entwicklung und Konstruktion:


Unsere Anforderungen an den Ion 2 waren die selben, die wir schon an den Mentor 2 gestellt hatten: Einen Gleitschirm zu entwickeln, der in seiner Klasse neue Maßstäbe im Bezug auf einfach erfliegbare Leistung setzt.


Bei der Konstruktion haben wir uns am Mentor 2 orientiert, weshalb der Ion 2 als dessen kleiner Bruder bezeichnet werden kann.

So findet z.B. das selbe Profil Verwendung, welches ein hohes Maß an Stabilität und Leistung bei dennoch weichem Einklappverhalten ermöglicht.

Ebenso wie der Mentor 2 ist der Ion 2 ein Dreileiner mit wenigen kurzen D-Gabelleinen, die das Achterliek stützen und dadurch vor allem das Handling verbessern.

Bei allen unseren Schirmen ist es uns wichtig, die Leistung nicht durch eine Erhöhung der Streckung, und damit auf Kosten der Sicherheit zu erkaufen. Auch der Ion 2 hat dem entsprechend die selbe Streckung wie sein Vorgänger.

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Fliegen mit dem Ion 2:

 

Das Startverhalten ist selbst für einen schulungstauglichen Schirm außergewöhnlich einfach. Im Flug fällt gegenüber dem Ion1 sofort das deutlich präzisere Handling auf: Der Ion 2 reagiert schneller auf Steuerinputs, wodurch Kurvenradius und Schräglage spielerisch einfach variiert werden können.

In der Thermik bietet der Ion 2 mehr Stabilität gegen Kappendeformationen und Einklapper. Der Schirm zieht sehr formstabil und kompakt durch turbulente Luft.

Diese große Formstabilität kommt auch dem Handling zugute: Das „schwammige“ Fluggefühl, oftmals ein Merkmal von Low-Level Schirmen, ist einer sehr leichtgängigen und agilen Handlingcharakteristik gewichen.

Wie beim Mentor2 bleibt die große Stabilität bis zur Maximalgeschwindigkeit erhalten. Durch die größere Rolldämpfung ist das beschleunigte Fliegen mit dem Ion 2 sogar noch entspannter möglich.

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Sicherheit:

 

Der Ion 2 reizt seine Klasse (EN B) bei weitem nicht aus. Das Bestehen der Zulassungsflüge war also zu keinem Zeitpunkt der Entwicklung das bestimmende Thema.

Die Position der A-Ebene blieb gegenüber dem Ion 1 unverändert und so reagiert der Ion 2 auf provozierte Einklapper sehr ähnlich wie sein Vorgänger. Die Zulassung wurde natürlich ohne Faltleinen durchgeführt.

Viel wichtiger als die Reaktion auf provozierte Klapper ist aber das Verhalten in der Praxis. Deshalb verbrachte unser Testteam mit den finalen Prototypen viele Stunden in turbulenter Luft, um die Stabilität und das Einklappverhalten einer intensiven Überprüfung zu unterziehen.

Ein großer Teil dieser letzten Testflüge fand im beschleunigten Flug statt. Der Ion 2 arbeitet auch bei seiner Maximalgeschwindigkeit kaum in sich und bleibt in turbulenter Luft überaus stabil. So macht Vollgasfliegen in dieser Schirmklasse wirklich Sinn.

Beschleunigt, wie unbeschleunigt ist die Einklappcharakteristik sehr weich: Das heißt, der Ion 2 neigt nicht zu großflächigen impulsiven Einklappern, sondern klappt kleinflächig. Die Wiederöffnung erfolgt zügig aber ohne Impulsivität.

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Leistung:

 

Der Ion 2 setzt neue Maßstäbe in der Klasse der Low-Level B Schirme:

So lässt er zum Beispiel unserem Mentor1 (mit dem reihenweise Flüge über 200km gelangen) schon beim Trimmspeed-Gleiten keine Chance.


Beschleunigte Leistungsvergleiche sind noch eindrucksvoller, denn der Mentor1 verschwindet aus Sicht des Ion 2 Piloten überraschend schnell nach unten.


Wir sind davon überzeugt, dass der Ion 2 für einiges Aufsehen beim Streckenfliegen sorgen wird und haben aus diesem Grund die Ion 2 – Hundred Challenge ins Leben gerufen.


Technische Änderungen gegenüber dem Ion 1:

  • Neues Profil: Für die Reduktion auf drei Leinenebenen war ein neues Profil notwendig, das sich durch große Druckpunkstabilität, einen späten Abriss, sowie durch große Stabilität in Verbindung mit einem weichen Klappverhalten auszeichnet.
  • Mehr Zellen und weniger Leinen: Der Ion 2 hat 45 Zellen (Ion 1: 37 Zellen) und dennoch deutlich weniger Gesamtleinenmeter. Die Folge sind größere Formstabilität bei verringertem Restwiderstand.
  • Neuer Beschleuniger: Wir haben die Beschleunigergeometrie vom Mentor 2 übernommen und konnten damit auch beim Ion 2 große Stabilität, hohe Gleitleistung und gutmütige Reaktionen auf Klapper erreichen.
  • Raffbänder an der Hinterkante: Was sich beim Factor 2 und beim Bion bewährt hat, funktioniert auch beim Ion 2 bestens: Die Reffbänder ermöglichen trotz der wenigen Bremsleinen eine formschöne Hinterkante im angebremsten Flug und sorgen für geringeren Bremsdruck bei besserem Handling.
  • Integrierte Polyamidstäbe: Die knickunempfindlichen Stäbe ersetzen die bisherigen Mylarverstärkungen und sorgen bei verringertem Gewicht für größere Formstabilität in der Profilnase.

Zielgruppe

weiterführende Informationen zu den Pilotenanforderungen

LTF/EN Testberichte

Ion 2 L, Ion 2 XXS, Ion 2 XS, Ion 2 S, Ion 2 M