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Die Entwicklung des Mentor 2 war geprägt von aufwändigen Computersimulationen, von intensiven Praxistests und von sehr vielen Gleitvergleichen, um die Leistung ständig zu überprüfen und zu verbessern.
Das Ergebnis ist ein grundlegend weiterentwickelter Flügel: Die Grundform wurde noch vom Mentor 1 übernommen, der Mentor 2 ist jedoch zugunsten des Handlings und der Stabilität stärker gekrümmt. Außerdem wurde das Profil und die Aufhängungsgeometrie gänzlich geändert: Der Mentor 2 hat nur drei Leinenebenen, wobei das Achterliek in der Mitte von kurzen Leinengabeln gestützt wird, welche deutliche Vorteile im Handling bringen.
Neben diesen Änderungen an der Grundkonstruktion, verfügt der Mentor 2 über eine Reihe an neuen Details, wie die Miniribs im Achterliek, oder die knickunempfindlichen Polyamid Stäbe im Nasenbereich anstatt der Mylar Verstärkungen.
Trotz all dieser Neuerungen haben wir uns zum ersten Mal in der Geschichte von Nova keinen neuen Namen für ein Nachfolgemodell ausgedacht, sondern haben uns zu Gunsten von mehr Übersicht und Transparenz für den Namen "Mentor 2" entschieden.
Fliegen mit dem Mentor 2:
Das Ergebnis ist ein grundlegend weiterentwickelter Flügel: Die Grundform wurde noch vom Mentor 1 übernommen, der Mentor 2 ist jedoch zugunsten des Handlings und der Stabilität stärker gekrümmt. Außerdem wurde das Profil und die Aufhängungsgeometrie gänzlich geändert: Der Mentor 2 hat nur drei Leinenebenen, wobei das Achterliek in der Mitte von kurzen Leinengabeln gestützt wird, welche deutliche Vorteile im Handling bringen.
Neben diesen Änderungen an der Grundkonstruktion, verfügt der Mentor 2 über eine Reihe an neuen Details, wie die Miniribs im Achterliek, oder die knickunempfindlichen Polyamid Stäbe im Nasenbereich anstatt der Mylar Verstärkungen.
Trotz all dieser Neuerungen haben wir uns zum ersten Mal in der Geschichte von Nova keinen neuen Namen für ein Nachfolgemodell ausgedacht, sondern haben uns zu Gunsten von mehr Übersicht und Transparenz für den Namen "Mentor 2" entschieden.
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Der Start mit dem Mentor 2 gestaltet sich außerordentlich einfach. Verantwortlich dafür sind vor allem die kurzen Leinen, das geringe Kappengewicht, sowie die große Formstabilität im Bereich der Eintrittskante.
Für die Optimierung der Handling-Eigenschaften haben wir uns sowohl am Mentor 1, als auch am Factor orientiert: Das Ergebnis ist ein äußerst drehfreudiger und agiler Schirm, der jedoch genügend Eigendämpfung aufweist, um den Piloten in turbulenten Bedingungen und bei langen Streckenflügen ausreichend zu entlasten.
Das Handling ist darüber hinaus sehr leichtgängig und es genügen geringe Steuerinputs um den Mentor 2 effizient in der Thermik zu fliegen. Wir konnten die projizierte Streckung gegenüber dem Mentor 1 etwas reduzieren, wodurch sich der Flügel sehr kompakt und unkompliziert in turbulenter Luft bewegen lässt. All das trägt einerseits zu größerem Flugspass und andererseits zu geringerer Ermüdung des Piloten bei.
Die Zielgruppe des Mentor 2 sind nicht zuletzt ambitionierte Streckenpiloten und so haben wir uns intensiv dem beschleunigten Fliegen gewidmet: Der Schirm zeichnet sich durch geringe Betätigungskräfte des Beschleunigers sowie durch eine effiziente Geschwindigkeitszunahme aus. In Verbindung mit der großen Stabilität im beschleunigten Flug ist der gesamte Geschwindigkeitsbereich des Mentor 2 in der Praxis angenehm nutzbar.
Sicherheit:
Für die Optimierung der Handling-Eigenschaften haben wir uns sowohl am Mentor 1, als auch am Factor orientiert: Das Ergebnis ist ein äußerst drehfreudiger und agiler Schirm, der jedoch genügend Eigendämpfung aufweist, um den Piloten in turbulenten Bedingungen und bei langen Streckenflügen ausreichend zu entlasten.
Das Handling ist darüber hinaus sehr leichtgängig und es genügen geringe Steuerinputs um den Mentor 2 effizient in der Thermik zu fliegen. Wir konnten die projizierte Streckung gegenüber dem Mentor 1 etwas reduzieren, wodurch sich der Flügel sehr kompakt und unkompliziert in turbulenter Luft bewegen lässt. All das trägt einerseits zu größerem Flugspass und andererseits zu geringerer Ermüdung des Piloten bei.
Die Zielgruppe des Mentor 2 sind nicht zuletzt ambitionierte Streckenpiloten und so haben wir uns intensiv dem beschleunigten Fliegen gewidmet: Der Schirm zeichnet sich durch geringe Betätigungskräfte des Beschleunigers sowie durch eine effiziente Geschwindigkeitszunahme aus. In Verbindung mit der großen Stabilität im beschleunigten Flug ist der gesamte Geschwindigkeitsbereich des Mentor 2 in der Praxis angenehm nutzbar.
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Die Erprobung der letzten Prototypen des Mentor 2 fand im Sommer statt. Für unser Testgelände am Rofan bedeutet das sehr starke Lee-Thermik und ausgeprägte Talwinde. Ideale Bedingungen also, um die Sicherheit eines Schirms in der Praxis zu beurteilen.:
Der Mentor 2 zeichnet sich beschleunigt wie unbeschleunigt durch einen sehr stabilen Flügel aus. Klappt der Schirm dennoch ein, dann geschieht das in der Regel im Außenflügel und kleinflächig. Größere Klapper können sehr gut gestützt werden, wobei der große Bremsweg und der progressiv ansteigende Druck die Gefahr einer Überreaktion bzw. eines einseitigen Strömungsabrisses minimieren. Die Wiederöffnung, selbst großer Klapper, erfolgt in aller Regel sehr weich, also ohne störende Impulsivität.
Nicht zuletzt aufgrund der geringen Streckung ist die Gefahr von Verhänger auch nach großen Klappern sehr gering.
Piloten, die gewisse Grundtechniken, wie das aktive Fliegen bereits erlernt haben, werden mit dem Mentor 2 auch im Grenzbereich ein sehr berechenbares und unspektakuläres Verhalten erleben.
Wir empfehlen allen Mentor 2 Piloten, sich vom Extremflugverhalten, am besten im Rahmen eines Sicherheitstrainings, selbst ein Bild zu machen.
Leistung:
Der Mentor 2 zeichnet sich beschleunigt wie unbeschleunigt durch einen sehr stabilen Flügel aus. Klappt der Schirm dennoch ein, dann geschieht das in der Regel im Außenflügel und kleinflächig. Größere Klapper können sehr gut gestützt werden, wobei der große Bremsweg und der progressiv ansteigende Druck die Gefahr einer Überreaktion bzw. eines einseitigen Strömungsabrisses minimieren. Die Wiederöffnung, selbst großer Klapper, erfolgt in aller Regel sehr weich, also ohne störende Impulsivität.
Nicht zuletzt aufgrund der geringen Streckung ist die Gefahr von Verhänger auch nach großen Klappern sehr gering.
Piloten, die gewisse Grundtechniken, wie das aktive Fliegen bereits erlernt haben, werden mit dem Mentor 2 auch im Grenzbereich ein sehr berechenbares und unspektakuläres Verhalten erleben.
Wir empfehlen allen Mentor 2 Piloten, sich vom Extremflugverhalten, am besten im Rahmen eines Sicherheitstrainings, selbst ein Bild zu machen.
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Der Mentor 2 setzt eine beeindruckende Serie fort: Im High-Level 1-2er Segment war seit Beginn der Leistungsvermessungen im Thermik-Magazin immer ein Nova Schirm der Klassenbeste und konnte seine Spitzenstellung so lange halten, bis er von seinem Nachfolger übertroffen wurde. Die OLC-Erfolge bestätigten stets die Leistung auch in der Praxis. Das galt für den Artax, für den Mamboo, und nun für den Mentor 1, dessen Gleitleistung bis dato noch nicht überboten wurde.
Bis zum Mentor 2: Dessen Leistungsvorsprung ist so groß, dass wir schon bei den ersten Prototypen feststellen mussten, dass die Leistungsvergleiche mit dem Mentor 1 nicht zielführend waren: Die Gleitleistung klaffte zu sehr auseinander. In weiterer Folge wurde dann der Triton (EN D Hochleister) das Referenzgerät für die Mentor 2 Prototypen. Schließlich ist es uns gelungen, die Leistung des Triton über die gesamte Polare zu erreichen und teilweise sogar zu übertreffen!
Vor allem beschleunigt bedeutet das im EN B Segment einen immensen Fortschritt. Jedenfalls ist es mit Abstand der größte Leistungssprung, den wir je zwischen zwei Generationen realisieren konnten.
Gerade die Leistung im beschleunigten Flug ist jedoch wenig wert, wenn der Schirm nicht stabil genug ist, um ohne Klapper durch turbulente Luft zu fliegen. Der Mentor 2 zeichnet sich in dieser Disziplin besonders aus und lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Durch den sehr leichtgängigen Beschleuniger lassen sich Nickkorrekturen im beschleunigten Flug sehr einfach und ermüdungsfrei durchführen.
Technische Änderungen gegenüber dem Mentor1:
Bis zum Mentor 2: Dessen Leistungsvorsprung ist so groß, dass wir schon bei den ersten Prototypen feststellen mussten, dass die Leistungsvergleiche mit dem Mentor 1 nicht zielführend waren: Die Gleitleistung klaffte zu sehr auseinander. In weiterer Folge wurde dann der Triton (EN D Hochleister) das Referenzgerät für die Mentor 2 Prototypen. Schließlich ist es uns gelungen, die Leistung des Triton über die gesamte Polare zu erreichen und teilweise sogar zu übertreffen!
Vor allem beschleunigt bedeutet das im EN B Segment einen immensen Fortschritt. Jedenfalls ist es mit Abstand der größte Leistungssprung, den wir je zwischen zwei Generationen realisieren konnten.
Gerade die Leistung im beschleunigten Flug ist jedoch wenig wert, wenn der Schirm nicht stabil genug ist, um ohne Klapper durch turbulente Luft zu fliegen. Der Mentor 2 zeichnet sich in dieser Disziplin besonders aus und lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Durch den sehr leichtgängigen Beschleuniger lassen sich Nickkorrekturen im beschleunigten Flug sehr einfach und ermüdungsfrei durchführen.
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- Größere Krümmung: Dadurch wird die Segelspannung und das Handling verbessert.
- Kürzere Leinen: Das Startverhalten und der direkte Kontakt zum Schirm wird positiv beeinflusst.
- Neues Profil: Für die Reduktion auf drei Leinenebenen war ein neues Profil notwendig, das sich durch große Druckpunkstabilität, einen späten Abriss, sowie durch große Stabilität in Verbindung mit einem weichen Klappverhalten auszeichnet.
- Miniribs am Achterliek: Zwischenrippen im Achterliek verbessern die Formstabilität und tragen so – vor allem im Schnellflug – zur überragenden Leistung des Mentor 2 bei.
- Neue Aufhängungsgeometrie: Der Mentor 2 hat nur mehr drei Leinenebenen und nur 7 Aufhängungspunkte pro Flügelhälfte und Ebene. Dies ermöglicht einen deutlich reduzierten Widerstand und damit viel größere Gleitleistung.
- Integriertes Vektorband: Ein Vektorband direkt hinter der Eintritssöffnung am Untersegel ermöglicht eine möglichst optimale Form dieses wichtigen Bereichs am Flügel.
- Integrierte Polyamidstäbe: Die knickunempfindlichen Stäbe ersetzen die bisherigen Mylarverstärkungen und sorgen bei verringertem Gewicht für größere Formstabilität.
Zielgruppe
weiterführende Informationen zu den
Pilotenanforderungen
LTF/EN Testberichte
Mentor 2 XS,
Mentor 2 S,
Mentor 2 M,
Mentor 2 L
Testflug Videos
Mentor 2 XS,
Mentor 2 S,
Mentor 2 M
Grundrissgrafik













