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Die Anfänge Die Geschichte von NOVA ist eine Geschichte des unverhofften Erfolgs. Bei der Firmengründung dachte man an ein mögliches Potential von 100-200 Schirmen, die man vielleicht pro Jahr im Firmengroßraum verkaufen könnte. Mittlerweile arbeiten 120 Leute für NOVA und die anfangs angepeilten Verkaufszahlen konnten durch ein internationales Vertriebsnetzwerk auf ein 20faches gesteigert werden. Damit darf sich NOVA nun zu den führenden Marken unter den Gleitschirmherstellern zählen. Darüber hinaus wurde durch innovative Entwicklungen und optimierte Konzepte wohl ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung unseres Sports geleistet.
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| Das erste NOVA Logo - designed von Felix R. Federer |
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| Hannes Papesh zeichnet die ersten Schablonen händisch |
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Wolfgang Lechner und Felix R. Federer in den "Firmenräumlichkeiten" |
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| Hermann Habe |
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Von Anfang an mit dabei: Toni Bender | |
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1989 |
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Das erste Jahr
NOVAs Einstieg in die Gleitschirmszene war der CXC. Diese erste Konstruktion von Hannes Papesh wurde in seinem Zimmer mit Mutters Nähmaschine gefertigt und anschließend am Übungshügel testgeflogen. Der CXC war ein Hochleistungsschirm der Klasse 2-3. Damals gab es weder eine eigene Fabrik, noch sonstige Betriebsräumlichkeiten. Das "Büro" war das Zuhause von Wolfgang Lechner und das Lager war dessen Keller. Hannes zeichnete die Schnittschablonen an einem Universitätscomputer in Innsbruck, wo sie auch direkt gedruckt werden konnten. Trotz dieser - für damalige Verhältnisse - modernen Methoden war eine Menge Handarbeit zu erledigen. In diesem ersten Jahr fanden in Kössen übrigens die ersten Weltmeisterschaften im Gleitschirmflug statt.
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| Der erste Eigenbau: CXC |
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| Der Serien CXC | |
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1990 |
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Der erste Erfolg
Der Nachfolger des CXC war der TREND, welcher nach aufwändiger Entwicklungsarbeit die DHV Test mit der besten Einstufung bestand. Die Leistung des TREND war bemerkenswert und so entstand unter Verwendung des selben Profils eine weiterer Schirm: Der PHANTOM. Toni Bender, Michi Hange und Wolfgang Lechner sind die damaligen NOVA Testpiloten.
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| TREND: DHV 1 mit großer Leistung |
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Der erste handgenähte Prototyp des PHANTOM | |
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1991 |
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Das Jahr des PHANTOM
Der PHANTOM sorgte für eine Welle der Begeisterung in jenem Jahr. Die elegante Konstruktion war damals ebenso einzigartig wie richtungsweisend. Der Schirm sah aber nicht nur gut aus, sondern er verschaffte NOVA durch seine außerordentliche Leistung große Bedeutung in der Wettkampfszene und trieb die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen. Urs Haari Flog den PHANTOM über 200km weit, was Weltrekord bedeutete!
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| Ein Traum aus Tuch und Leinen: Der PHANTOM | |
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1992 |
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Die ersten Hürden
Der PHÖNIX sollte den Erfolg des PHANTOM mit einer DHV-2 Einstufung weiterführen. Nach einem vielversprechenden Beginn der Entwicklungen, mit dem Profil und der Grundform des PHANTOM, stellten sich erste Schwierigkeiten ein und wir entschlossen uns zu einem überarbeiteten Modell: Dem PHÖNIX U.
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| Eine Bewährungsprobe: Der PHÖNIX in seinen Anfängen | |
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1993 |
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Ein Aufschwung Der PHÖNIX 100 wird mit neuem Profil, verbessertem Trimm und innovativem Design zum Vorreiter in der Indermediate-Klasse. Auch die intensive Entwicklungsarbeit im Hochleistungssektor macht sich bezahlt: Mit dem SPHINX gelingt es NOVA, die Rolle als führender Hersteller von Wettkampf- und Hochleistungsschirmen zu festigen. Mike Küng bereichert das NOVA Test-Team und Walter Holzmüller gewinnt den Weltcup in Gstaad mit dem ersten Prototypen mit Diagonalrippen, und nimmt an der Weltmeisterschaft in Verbier teil.
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| Wie Phönix aus der Asche: PHÖNIX 100 |
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| Ausgezeichnete Leistung bei hoher Geschwindigkeit: SPHINX |
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| Walter posiert für SPHINX Werbeaufnahmen |
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Mike als PHOENIX | |
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1994 |
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Stetiger Erfolg
Mit dem PHOCUS gelingt es NOVA mit einem bemerkenswert einfachen Design, herausragende Leistung in der Intermediate Klasse zu realisieren: Kein anderer Intermediate-Schirm hatte größere Zellen, eine einfachere Konstruktion, weniger Leinen oder eine bessere Leistung. NOVA beginnt mit der Entwicklung des PHILOU sowie des XENON. Jimi Pacher erringt den Titel des Europameisters und kann den Weltcup für sich entscheiden. NOVA wird der PWC "Konstrukteurs Preis" verliehen. Vier der ersten neun Piloten bei der Europameisterschaft in Slowenien fliegen NOVA.
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| PHOCUS: Synergie aus einfachem Aufbau und Leistung |
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1995 |
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Auf und davon Der XENON sorgt in diesem Jahr für eine Dominanz, wie sie wohl kaum wiederholt werden kann. Die XENON Piloten sammelten im PWC doppelt so viele Punkte, wie der Rest des Feldes. Das NOVA Wettbewerbsteam fliegt der Konkurrenz sprichwörtlich "auf und davon". Auch der Afnor geprüfte Serien XENON kann wohl als eines der Hilights jener Flugsaison bezeichnet werden. Im Sommer wird der PHILOU präsentiert, welcher in der Klasse DHV1 neue Standards in Punkto Sicherheit setzt und über ein Jahrzehnt hinweg, erfolgreich als Schulungsschirm eingesetzt wird. Doch damit nicht genug: Im Herbst wird die Produktion des XYON (DHV 2-3) aufgenommen. Jürgen Krauss stößt zum Testteam.
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| Er fliegt in einer eigenen Liga: Der XENON |
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Lang anhaltender Erfolg mit dem PHILOU | |
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1996 |
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Das Jahr des XYON Das immense Potential des XYON zeichnete sich schon während erster Flüge im Winter ab. Beim XYON kommt die selbe Diagonalrippen- Konstruktion, wie bei seinem "Bruder", dem XENON zum Einsatz. Die beiden Schirme verbindet auch ihre Eigenart, der Konkurrenz das Fürchten zu lehren: Kein anderer Schirm kann mit der Leistung des XYON mithalten, was ihm die Rolle als weltweites Referenzgerät in Punkto Leistung einbringt. Der Markt reagiert auf diese Vormachtstellung mit nie dagewesenen Verkaufszahlen. Auch heute noch wird der XYON von vielen Piloten für sein perfektes Feedback, seine Leistung und für das ausgezeichnete Handling gepriesen. Nach langer Entwicklung wird die Produktpalette im Herbst um den AXON (DHV-2) bereichert. Das NOVA Wettbewerbsteam ist zum wiederholten Mal äußerst erfolgreich und kann unter anderem den Konstrukteurs Weltcup holen.
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| Der Referenzschirm: XYON |
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1997 |
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Fokus auf die Intermediate Klasse Mit dem AXON entwickelt NOVA einen Intermediate Schirm, welcher sich sowohl durch exzellente Leistung als auch durch große Sicherheitsreserven auszeichnet. Damit komplettiert NOVA seine Produktpalette: Vom äußerst sicheren Anfängerschirm PHILOU, über den ausgewogenen AXON bis zum XYON, der das obere Ende der Fahnenstange, in Punkto Leistung, markiert. Die Piloten honorieren diese Anstrengungen und die Verkaufszahlen übertreffen sogar jene des vergangenen Jahres. Gleichzeitig wird an einem Nachfolger für den XYON und an einem neuen 1-2er gearbeitet. Bei den Weltmeisterschaften in Spanien kann Walter Holzmüller auf dem X-PERT bis zum letzten Wertungsflug einen großen Vorsprung herausfliegen, um diese Führung leider am letzten Tag zu verspielen.
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| Neue Impulse in der Intermediate Klasse mit dem AXON |
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1998 |
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...zurück zu den Wurzeln
Im Frühjar führt NOVA eine Pilotenumfrage durch, die ergibt, dass sich eine Vielzahl der Piloten am meisten über gemütliche und problemfreie Flüge freut, ohne dabei das letzte Quäntchen Schirmleistung zu verlangen. Bei der Entwicklung des X-ACT wird versucht, genau diesen Wünschen gerecht zu werden. Das Resultat ist ein Schirm mit ausgezeichneten Allround-Eigenschaften, wobei der X-ACT besonders durch sein ausgewogenes Handling und durch seine Langsamflugeigenschaften besticht. Der X-ACT trägt damit wesentlich dazu bei, dass auch dieses Jahr zu einem wichtigen Schritt in der Erfolgsgeschichte der Firma gezählt werden darf. Mit dem VERTEX baut NOVA einen weiteren Flügel im Hochleistungssegment der Klasse 2-3. Peter Lüthi kann die Vor-EM auf einem Serien X-PERT gewinnen und holt sich auch den Weltcupsieg. Auch das NOVA-Wettbewerbsteam ist zum wiederholten Male äußerst erfolgreich. Mike Küng verlässt NOVA in Richtung des Deutschen Hängegleiter Verbandes, um dort als Testpilot weiter zu machen. Mario Eder und Claudia Hassler kommen in´s Team. In diesem Jahr wurden mehr als 50 Prototypen gebaut, was den Entwicklungsaufwand bei NOVA erahnen lässt. Um die Ergebnisse weiter zu verbessern, setzt Hannes erstmals selbst geschriebene Programme in Verbindung mit professioneller Simulationssoftware ein, um die unterschiedlichsten Konstruktionsparameter zu berechnen und um die Schablonenfertigung zu automatisieren. Die Schnittdaten werden per Internet an die ungarische Firma gesendet, auf deren Grundlage innerhalb einer Woche ein neuer Prototyp gebaut wird. Diese optimierten Produktionsabläufe sind entscheidend für die effiziente Entwicklungsarbeit.
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| VERTEX über der Marmolada |
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1999 |
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Das große Jubiläum NOVA ist zehn Jahre alt! Bei den Weltmeisterschaften in Bramberg ist NOVA der Hauptsponsor. Als "Geburtstagsgeschenk" gelingt es Christian Heinrich mit dem KRYPTON, den Bewerb für sich zu entscheiden. Das schlechte Wetter verhindert aber leider einen offiziellen Titel. Das Entwicklungsteam beendet die Arbeiten am X-RAY, einem Low-Level 2er mit ausgesprochen großen Sicherheitsreserven sowie überraschend großer Leistung. In der Klasse DHV-1 gelingt es mit dem PHELIX zu zeigen, dass sich größte Sicherheit und hohe Geschwindigkeit nicht ausschließen. Mario stellt erneut seine Kompetenz und seine Begeisterung als Testpilot unter Beweis. Claudia verlässt das Team.
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| NOVA Zelt und Ballon während des Stubai Cup |
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| Christian Heinrich landet mit seinem KRYPTON |
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2000 |
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Ein neues Jahrtausend
Das neue Jahrtausend beginnt mit einem Glückstreffer. Wir schafften die Arbeit am ARGON über den Winter zu beenden, nachdem die Entwicklung im Vorjahr in eine falsche Richtung verlaufen war. Der ARGON setzt die Tradition der Hochleistungsschirme von NOVA fort: Der Schirm verbindet exzellente Leistung, auch bei hoher Geschwindigkeit, mit überschaubarem Extremflugverhalten. Der ARGON C war übrigens der erste DHV-zugelassene Schirm mit unummantelten Kevlar Leinen in allen Ebenen. Damit galt er über einen langen Zeitraum als Referenzschirm in Punkto Leistung. Am Ende der Saison gaben wir unser Wettkampfengagement auf. Uns fehlte schlicht die Zeit, neben den Serienschirmen, weiter Wettkampfgeräte zu entwickeln. Rückblickend war die Teilnahme an Bewerben und das Zusammensein in der Wettkampfszene eine sehr schöne Zeit. Und wer weiß, vielleicht ist es ja kein Abschied für immer...
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| Die charakteristischen Umrisse des ARGON |
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2001 |
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Konzentration auf die Serienschirme
Der CARBON belebt die Klasse der 1-2er. Es war der richtige Schirm zur richtigen Zeit. Mit dem CARBON wurde ein Leistungslevel erreicht, welches bisher nur Hochleisterpiloten vorbehalten war. Auch das Handling räumte mit allen Vorurteilen auf, mit denen diese Klasse zu kämpfen hatte. Das Feedback war dementsprechend großartig und unsere Auftragsbücher waren voll. Dass wir leider nicht ausreichend Schirme für diese große Nachfrage fertigen konnten lag leider auch an Problemen mit dem Tuchzulieferer. Wir führten NOVA PROTECT und eine 3-Jahres Garantie ein. Das heißt unter anderem, dass wir im ersten Jahr nach dem Kauf jede Beschädigung kostenlos reparieren! Am Ende dieser Saison verließ unser Produktionsleiter Peter Habe das NOVA Team. Es war eine glückliche Fügung, dass uns daraufhin Peter Mack, ein junger Diplomingenieur, kontaktierte, der daran interessiert war, seine Erfahrungen und Ideen in die Firma einzubringen. Er wurde schließlich der neue Produktionsleiter und konnte durch seine Erfahrung mit Strömungssimulationen auch wertvolle Inputs für die Entwicklung geben. Das Testteam arbeite während dessen an einem neuen Anfängerschirm der Klasse DHV-1.
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Toni Bender´s Luft zu Luft Aufnahme von einem perfekten Wingover über einem Vulkan. (Pilot: Mario Eder) |
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2002 |
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Eine weitere Prüfung
Wir mussten herausfinden, dass wir von unserem Tuchhersteller im Jahr 2000 fehlerhaftes Material erhalten hatten! Auch unsere genaue routinemäßige Materialprüfung im Zuge der Fertigung konnte leider keinen Hinweis auf diesen Fehler liefern, da dieser erst nach längerem Gebrauch feststellbar wurde. Wir zogen die Konsequenzen aus diesem Fehler außerhalb unseres Wirkungsbereichs und veranlassten eine Sicherheitsmitteilung für nicht weniger als 1440 verkaufte CARBONS. Letztlich mussten wir in etwa 65 Schirme austauschen, welche vom fehlerhaften Tuch betroffen waren. PHERON und PHORUS werden als Schirme in der Klasse DHV-1 vorgestellt. Während der PHORUS als Schulschirm konzipiert ist, soll der PHERON den Piloten nach der Ausbildung, am Anfang seiner Karriere, begleiten. Beide Schirme beeindrucken durch ihre Leistung und vor allem durch ihr großes Sicherheitspotential. Peter Mack führt eine Neuorganisation der Produktion in Ungarn durch, um sowohl die Qualität als auch die Produktivität weiter zu steigern. Das Entwicklungsteam versucht die gewonnenen Erkenntnisse durch die beiden DHV-1er auch für die Entwicklung von Schirmen mit höherer Leistung zu nutzen. Das Resultat ist eine neue Produktfamilie bestehend aus drei Schirmen: Dem ARTAX (1-2) , dem AERON (2) und dem RADON (2-3). Außerdem können wir mit dem PHOR2 einen neuen Tandemschirm vorstellen. Der ROTOR als Motorschirm komplettiert die erfolgreiche Arbeit dieses Jahres.
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Der PHORUS (rot) und sein Bruder PHERON (blau) fliegen über Marokko
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2003 |
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...zurück zu gewohnter Stärke
Das Jahr beginnt mit einem euphorischen Feedback zu unseren neuen Produkten, die in ihren Klassen neue Leistungsstandards setzen können. Die Zeitschrift "GLEITSCHIRM" vermisst den ARTAX mit einem Standardgurtzeug mit einer Gleitzahl von 8.4, was wohl einen Rekord unter den 1-2ern bedeutet. Der AERON wird zum ersten Schirm der Klasse 2, der seinen Piloten zu einem Weltrekord (Zielflugweltrekord; 278.3km) trägt. Im Herbst wird der SYNTAX als Low-Level 1-2er vorgestellt. Der Schirm besticht durch angenehmes Handling, beste Leistung in der Thermik und durch sehr harmloses Extremflugverhalten.
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| The erste DHV zertifizierte Weltrekordschirm: AERON | |
2004 |
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stetiger Aufwind
Zu Beginn des Jahres können wir mit dem PRIMAX einen neuen Schirm in der Klasse DHV-1 vorstellen. Der PRIMAX basiert auf dem SYNTAX, wobei dessen Sicherheit noch einmal vergrößert werden konnte. Wie beim SYNTAX trägt das äußerst weiche Einklappverhalten wesentlich zu dieser enormen Sicherheit bei. Dass dabei auch die Tugenden des SYNTAX in Punkto Handling nicht auf der Strecke blieben, versicherten uns viele begeisterte Piloten. Nach dem großen Erfolg der RADON Familie (ARTAX, AERON, RADON) erstellen wir mit Hilfe einer groß angelegten Umfrage ein Anforderungsprofil für unsere zukünftigen Entwicklungen. Eine wesentliche Anforderung, die sich dabei herauskristallisiert, ist ein besseres Handling: Der Schirm, der unseren überarbeiteten Forderungen entsprechen soll, muss sich also durch geringeren Bremsdruck sowie größere (aber auch ausgewogene) Reaktionen bei kleinen Steuerinputs auszeichnen. Wir bauen viele verschiedene Prototypen, um den Schirm mit dem "perfekten Handling" realisieren zu können. Dass jeder NOVA-Schirm natürlich seinen Vorgänger in Punkto Leistung übertreffen muss, versteht sich dabei von selbst. Nach immensem Entwicklungsaufwand können wir mit dem TATTOO den Nachfolger des AERON präsentieren. Die Rückmeldung ist ebenso überwältigend, wir neu für uns: Die Kaufentscheidung für den TATTOO erfolgt nicht wegen seiner großartigen Leistung, oder wegen dem überschaubaren Extremflugverhalten; viele Piloten wählen den Schirm aufgrund des perfekten Handlings, mit dem sich der TATTOO von seiner Konkurrenz abheben kann.
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| Der TATTOO verbindet ausgezeichnetes Handling mit Top-Leistung. | |
2005 |
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siehe News-Bereich auf der Homepage ;-)
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