Eine Erfolgsgeschichte
Die Anfänge
Die Geschichte von NOVA ist eine Geschichte des unverhofften Erfolgs. Bei der Firmengründung dachte man an ein mögliches Potential von 100-200 Schirmen, die man vielleicht pro Jahr im Firmengroßraum verkaufen könnte. Mittlerweile arbeiten 120 Leute für NOVA und die anfangs angepeilten Verkaufszahlen konnten durch ein internationales Vertriebsnetzwerk auf ein 20faches gesteigert werden. Damit darf sich NOVA nun zu den führenden Marken unter den Gleitschirmherstellern zählen. Darüber hinaus wurde durch innovative Entwicklungen und optimierte Konzepte ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung unseres Sports geleistet.
das erste NOVA Logo
Hannes Papesh zeichnet die ersten Schablonen
Wolfgang Lechner und Felix R. Federer in den
"Firmenräumlichkeiten"
Hermann Habe (links), Toni Bender (rechts)
1989 - das erste Jahr
NOVAs Einstieg in die Gleitschirmszene war der CXC. Diese erste Konstruktion von Hannes Papesh wurde in seinem Zimmer mit Mutters Nähmaschine gefertigt und anschließend am Übungshügel testgeflogen. Der CXC war ein Hochleistungsschirm der Klasse 2-3. Damals gab es weder eine eigene Fabrik, noch sonstige Betriebsräumlichkeiten. Das "Büro" war das Zuhause von Wolfgang Lechner und das Lager war dessen Keller.
Hannes zeichnete die Schnittschablonen an einem Universitätscomputer in Innsbruck, wo sie auch direkt gedruckt werden konnten. Trotz dieser - für damalige Verhältnisse - modernen Methoden war eine Menge Handarbeit zu erledigen. In diesem ersten Jahr fanden in Kössen übrigens die ersten Weltmeisterschaften im Gleitschirmflug statt.
Der erste Eigenbau: CXC
Der Serien CXC
1990 - der erste Erfolg
Der Nachfolger des CXC war der TREND, welcher nach aufwändiger Entwicklungsarbeit die DHV Test mit der besten Einstufung bestand. Die Leistung des TREND war bemerkenswert und so entstand unter Verwendung des selben Profilseine weiterer Schirm: Der PHANTOM.
Toni Bender, Michi Hange und Wolfgang Lechner sind die damaligen NOVA Testpiloten.
TREND: DHV1 mit großer Leistung (links), der erste PHANTOM (rechts)
1991 - das Jahr des Phantom
Der PHANTOM sorgte für eine Welle der Begeisterung in jenem Jahr. Die elegante Konstruktion war damals ebenso einzigartig wie richtungsweisend. Der Schirm sah aber nicht nur gut aus, sondern er verschaffte NOVA durch seine außerordentliche Leistung große Bedeutung in der Wettkampfszene und trieb die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen. Urs Haari Flog den PHANTOM über 200km weit, was Weltrekord bedeutete!
der NOVA Phantom
1992 - die ersten Hürden
Der PHÖNIX sollte den Erfolg des PHANTOM mit einer DHV-2 Einstufung weiterführen. Nach einem vielversprechenden Beginn der Entwicklungen, mit dem Profil und der Grundform des PHANTOM, stellten sich erste Schwierigkeiten ein und wir entschlossen uns zu einem überarbeiteten Modell: Dem PHÖNIX U.
Der PHÖNIX in seinen Anfängen
1993 - Ein Aufschwung
Der PHÖNIX 100 wird mit neuem Profil, verbessertem Trimm und innovativem Design zum Vorreiter in der Indermediate-Klasse. Auch die intensive Entwicklungsarbeit im Hochleistungssektor macht sich bezahlt: Mit dem SPHINX gelingt es NOVA, die Rolle als führender Hersteller von Wettkampf- und Hochleistungsschirmen zu festigen. Mike Küng bereichert das NOVA Test-Team und Walter Holzmüller gewinnt den Weltcup in Gstaad mit dem ersten Prototypen mit Diagonalrippen, und nimmt an der Weltmeisterschaftin Verbier teil.
PHÖNIX 100
große Leistung bei hoher Geschwindigkeit: SPHINX
Walter Holzmüller posiert als SPHINX (links), Mike Küng als PHOENIX (rechts)
1994 - stetiger Erfolg
Mit dem PHOCUS gelingt es NOVA mit einem bemerkenswert einfachen Design, herausragende Leistung in der Intermediate Klasse zu realisieren: Kein anderer Intermediate-Schirm hatte größere Zellen, eine einfachere Konstruktion, weniger Leinen oder eine bessere Leistung. NOVA beginnt mit der Entwicklung des PHILOU sowie des XENON. Jimi Pacher erringt den Titel des Europameisters und kann den Weltcup für sich entscheiden. NOVA wird der PWC "Konstrukteurs Preis" verliehen. Vier der ersten neun Piloten bei der Europameisterschaft in Slowenien fliegen NOVA.
PHOCUS im schicken 90s Design
1995 - auf und davon
Der XENON sorgt in diesem Jahr für eine Dominanz, wie sie wohl kaum wiederholt werden kann. Die XENON Piloten sammelten im PWC doppelt so viele Punkte, wie der Rest des Feldes. Das NOVA Wettbewerbsteam fliegt der Konkurrenz sprichwörtlich "auf und davon". Auch der AFNOR geprüfte Serien XENON kann wohl als eines der High-lights jener Flugsaison bezeichnet werden.
Im Sommer wird der PHILOU präsentiert, welcher in der Klasse DHV1 neue Standards in Punkto Sicherheit setzt und über ein Jahrzehnt hinweg, erfolgreich als Schulungsschirm eingesetzt wird. Doch damit nicht genug: Im Herbst wird die Produktion des XYON (DHV 2-3) aufgenommen. Jürgen Krauss stößt zum Testteam.
XENON: höchste Leistung (links), PHILOU: höchste Sicherheit (rechts)
1996 - das Jahr des XYON
Das immense Potential des XYON zeichnete sich schon während erster Flüge im Winter ab. Beim XYON kommt die selbe Diagonalrippen- Konstruktion, wie bei seinem "Bruder", dem XENON zum Einsatz. Die beiden Schirme verbindet auch ihre Eigenart, der Konkurrenz das Fürchten zu lehren: Kein anderer Schirm kann mit der Leistung des XYON mithalten, was ihm die Rolle als weltweites Referenzgerät in Punkto Leistung einbringt. Der Markt reagiert auf diese Vormachtstellung mit nie da gewesenen Verkaufszahlen. Auch heute noch wird der XYON von vielen Piloten für sein perfektes Feedback, seine Leistung und für das ausgezeichnete Handling gepriesen.
Nach langer Entwicklung wird die Produktpalette im Herbst um den AXON (DHV-2) bereichert. Das NOVA Wettbewerbsteam ist zum wiederholten Mal äußerst erfolgreich und kann unter anderem den Konstrukteurs Weltcup holen.
NOVA XYON: Die Referenz
1997 - Focus auf die Intermediate Klasse
Mit dem AXON entwickelt NOVA einen Intermediate Schirm, welcher sich sowohl durch exzellente Leistung als auch durch große Sicherheitsreserven auszeichnet. Damit komplettiert NOVA seine Produktpalette: Vom äußerst sicheren Anfängerschirm PHILOU, über den ausgewogenen AXON bis zum XYON, der das obere Ende der Fahnenstange, in Punkto Leistung, markiert. Die Piloten honorieren diese Anstrengungen und die Verkaufszahlen übertreffen sogar jene des vergangenen Jahres. Gleichzeitig wird an einem Nachfolger für den XYON und an einem neuen 1-2er gearbeitet. Bei den Weltmeisterschaften in Spanien kann Walter Holzmüller auf dem X-PERT bis zum letzten Wertungsflug einen großen Vorsprung herausfliegen, um diese Führung leider am letzten Tag zu verspielen.
AXON: frischer Wind bei den Intermediates
1998 - ... zurück zu den Wurzeln
Im Frühjar führt NOVA eine Pilotenumfrage durch, die ergibt, dass sich eine Vielzahl der Piloten am meisten über gemütliche und problemfreie Flüge freut, ohne dabei das letzte Quäntchen Schirmleistung zu verlangen. Bei der Entwicklung des X-ACT wird versucht, genau diesen Wünschen gerecht zu werden. Das Resultat ist ein Schirm mit ausgezeichneten Allround-Eigenschaften, wobei der X-ACT besonders durch sein ausgewogenes Handling und durch seine Langsamflugeigenschaften besticht.
Der X-ACT trägt damit wesentlich dazu bei, dass auch dieses Jahr zu einem wichtigen Schritt in der Erfolgsgeschichte der Firma gezählt werden darf. Mit dem VERTEX baut NOVA einen weiteren Flügel im Hochleistungssegment der Klasse 2-3. Peter Lüthi kann die Vor-EM auf einem Serien X-PERT gewinnen und holt sich auch den Weltcupsieg. Auch das NOVA-Wettbewerbsteam istzum wiederholtenMale äußerst erfolgreich. Mike Küng verlässt NOVA in Richtung des Deutschen Hängegleiter Verbandes, um dort als Testpilot weiter zu machen. Mario Eder und Claudia Hassler kommen in´s Team.
In diesem Jahr wurden mehr als 50 Prototypen gebaut, was den Entwicklungsaufwand bei NOVAerahnen lässt. Um die Ergebnisse weiter zu verbessern, setzt Hannes erstmals selbst geschriebene Programme in Verbindung mit professioneller Simulationssoftware ein, um die unterschiedlichsten Konstruktionsparameter zu berechnen und um die Schablonenfertigung zu automatisieren. Die Schnittdaten werden per Internet an die ungarische Firma gesendet, auf deren Grundlage innerhalb einer Woche ein neuer Prototyp gebaut wird. Diese optimierten Produktionsabläufe sind entscheidend für die effiziente Entwicklungsarbeit.
VERTEX vor der Marmolada
1999 - Das große Jubiläum
NOVA ist zehn Jahre alt! Bei den Weltmeisterschaften in Bramberg ist NOVA der Hauptsponsor. Als "Geburtstagsgeschenk" gelingt es Christian Heinrich mit dem KRYPTON, den Bewerb für sich zu entscheiden. Das schlechte Wetter verhindert aberleider einen offiziellen Titel. Das Entwicklungsteam beendet die Arbeiten am X-RAY, einem Low-Level 2er mit ausgesprochen großen Sicherheitsreserven sowie überraschend großer Leistung. In der Klasse DHV-1 gelingt es mit dem PHELIX zu zeigen, dass sich größte Sicherheit und hohe Geschwindigkeit nicht ausschließen. Mario stellt erneut seine Kompetenz und seine Begeisterung als Testpilot unter Beweis. Claudia verlässt das Team.
NOVA Zelt am Stubai Cup
Christian Heinrich landet mit seinem KRYPTON
2000 - ein neues Jahrtausend
Das neue Jahrtausend beginnt mit einem Glückstreffer. Wir schafften die Arbeit am ARGON über den Winter zu beenden, nachdem die Entwicklung im Vorjahr in eine falsche Richtung verlaufen war. Der ARGON setzt die Tradition der Hochleistungsschirme von NOVA fort:
Der Schirm verbindet exzellente Leistung, auch bei hoher Geschwindigkeit, mit überschaubarem Extremflugverhalten. Der ARGON C war übrigens der erste DHV-zugelassene Schirm mit unummantelten Kevlar Leinen in allen Ebenen. Damit galt er über einen langen Zeitraum als Referenzschirm in Punkto Leistung. Am Ende der Saison gaben wir unser Wettkampfengagement auf. Uns fehlte schlicht die Zeit, neben den Serienschirmen, weiter Wettkampfgeräte zu entwickeln. Rückblickend war die Teilnahme an Bewerben und das Zusammensein in der Wettkampfszene eine sehr schöne Zeit. Und wer weiß, vielleicht ist es ja kein Abschied für immer...
die prägnante Erscheinung des ARGON
2001 - Konzentration auf die Serienschirme
Der CARBON belebt die Klasse der 1-2er. Es war der richtige Schirm zur richtigen Zeit. Mit dem CARBON wurde ein Leistungslevel erreicht, welches bisher nurHochleisterpiloten vorbehalten war. Auch das Handling räumte mit allen Vorurteilen auf, mit denen diese Klasse zu kämpfen hatte. Das Feedback war dementsprechend großartig und unsere Auftragsbücher waren voll. Dass wir leider nicht ausreichend Schirme für diese große Nachfrage fertigen konnten lag leider auch an Problemen mit dem Tuchzulieferer. Wir führten NOVAPROTECT und eine3-JahresGarantie ein. Das heißt unter anderem, dass wir im ersten Jahr nach dem Kauf jede Beschädigung kostenlos reparieren! Am Ende dieser Saison verließ unser Produktionsleiter Peter Habe das NOVA Team.
Es war eine glückliche Fügung, dass uns daraufhin Peter Mack, ein junger Diplomingenieur, kontaktierte, der daran interessiert war, seine Erfahrungen und Ideen in die Firma einzubringen. Er wurde schließlich der neue Produktionsleiter und konnte durch seine Erfahrung mit Strömungssimulationen auch wertvolle Inputs für die Entwicklung geben. Das Testteam arbeite während dessen an einem neuen Anfängerschirm der Klasse DHV-1.
Mario Eder fliegt einen schönen Wingover
2002 - eine weitere Prüfung
Wir mussten herausfinden, dass wir von unserem Tuchhersteller im Jahr 2000 fehlerhaftes Material erhalten hatten! Auch unsere genaue routinemäßige Materialprüfung im Zuge der Fertigung konnte leider keinen Hinweis auf diesen Fehler liefern, da dieser erst nach längerem Gebrauch feststellbar wurde.Wir zogen die Konsequenzen aus diesem Fehler außerhalb unseres Wirkungsbereichs und veranlassten eine Sicherheitsmitteilung für nicht weniger als 1440 verkaufte CARBONS. Letztlich mussten wir in etwa 65 Schirme austauschen, welche vom fehlerhaften Tuch betroffen waren.
PHERON und PHORUS werden als Schirme in der Klasse DHV-1 vorgestellt. Während der PHORUS als Schulschirm konzipiert ist, soll der PHERON den Piloten nach der Ausbildung, am Anfang seiner Karriere, begleiten. Beide Schirme beeindrucken durch ihre Leistung und vor allem durch ihr großes Sicherheitspotential. Peter Mack führt eine Neuorganisation der Produktion in Ungarn durch, um sowohl die Qualität als auch die Produktivität weiter zu steigern. Das Entwicklungsteam versucht die gewonnenen Erkenntnisse durch die beiden DHV-1er auch für die Entwicklung von Schirmen mit höherer Leistung zu nutzen. Das Resultat ist eine neue Produktfamilie bestehend aus drei Schirmen: Dem ARTAX (1-2) , dem AERON (2) und dem RADON (2-3). Außerdem können wir mit dem PHOR2 einen neuen Tandemschirm vorstellen. Der ROTOR als Motorschirm komplettiert die erfolgreiche Arbeit dieses Jahres.
PHORUS und PHERON in Marokko
2003 - zurück zu gewohnter Stärke
Das Jahr beginnt mit einem euphorischen Feedback zu unseren neuen Produkten, die in ihren Klassen neue Leistungsstandards setzen können. Die Zeitschrift "GLEITSCHIRM" vermisst den ARTAX mit einem Standardgurtzeug mit einer Gleitzahl von 8.4, was wohl einen Rekord unter den 1-2ern bedeutet. Der AERON wird zum ersten Schirm der Klasse 2, der seinen Piloten zu einem Weltrekord (Zielflugweltrekord; 278.3km) trägt. Im Herbst wird der SYNTAX als Low-Level 1-2er vorgestellt. Der Schirm besticht durch angenehmes Handling, beste Leistung in der Thermik und durch sehr harmloses Extremflugverhalten.
AERON - der Weltrekordflügel
2004 - stetiger Aufwind
Zu Beginn des Jahres können wir mit dem PRIMAX einen neuen Schirm in der Klasse DHV-1 vorstellen. Der PRIMAX basiert auf dem SYNTAX, wobei dessen Sicherheit noch einmal vergrößert werden konnte. Wie beim SYNTAX trägt das äußerst weiche Einklappverhalten wesentlich zu dieser enormen Sicherheit bei. Dass dabei auch die Tugenden des SYNTAX in Punkto Handling nicht auf der Strecke blieben, versicherten uns viele begeisterte Piloten.
Nach dem großen Erfolg der RADON Familie (ARTAX, AERON, RADON) erstellen wir mit Hilfe einer groß angelegten Umfrage ein Anforderungsprofil für unsere zukünftigen Entwicklungen. Eine wesentliche Anforderung, die sich dabei herauskristallisiert, istein besseres Handling: Der Schirm, der unseren überarbeiteten Forderungen entsprechen soll, muss sich also durch geringeren Bremsdruck sowie größere (aber auch ausgewogene)Reaktionen bei kleinen Steuerinputs auszeichnen. Wir bauen viele verschiedene Prototypen, um den Schirm mit dem "perfekten Handling" realisieren zu können. Dass jeder NOVA-Schirm natürlichseinen Vorgänger in Punkto Leistung übertreffen muss, versteht sich dabei von selbst.
Nach immensem Entwicklungsaufwandkönnen wir mit dem TATTOO den Nachfolger des AERON präsentieren. Die Rückmeldung ist ebenso überwältigend, wir neu für uns: Die Kaufentscheidung für den TATTOO erfolgt nicht wegen seiner großartigen Leistung, oder wegen dem überschaubaren Extremflugverhalten; viele Piloten wählen den Schirm aufgrund des perfekten Handlings, mit dem sich der TATTOO von seiner Konkurrenz abheben kann.
TATTOO: Höchstleistung und tolles Handling
2005 - neues Leistungslevel bei den Serienhochleistern
Der TYCOON ist seit langer Zeit unser ehrgeizigstes Projekt in der Klasse der 2-3er und uns gelingt ein deutlicher Schritt nach vorne: Leistungsdaten, die bisher Piloten von reinen Competition Geräten vorbehalten waren, sind nun auch in der Serienklasse erfliegbar. Dem Nachteil der geringeren Maximalgeschwindigkeit steht ein erheblicher Sicherheitsvorteil gegenüber. So gelingt es uns mit dem TYCOON die Klasse der Serienhochleister wieder zu beleben und viele andere Hersteller folgen diesem Trend.
In der Klasse der High Level 1-2er liegt unser Focus, neben der Gleitleistung, vor allem auf den Handlingeigenschaften. Daraus leitet sich auch der markanteste Unterschied zwischen dem sehr erfolgreichen ARTAX und seinem Nachfolger, dem MAMBOO ab: Der MAMBOO verfügt über ein dynamisches Handling, das neben der reinen Leistung verstärkt den Spaß am Fliegen in den Vordergrund stellt. Dass die Leistung in der Praxis dennoch außergewöhnlich gut ist, lässt sich daran erkennen, dass der MAMBOO stets auf den vordersten Rängen der OLC Listen zu finden ist.
die gestreckte Silhouette des TYCOON im Gegenlicht
2006 - eine Erfolgsgeschichte geht weiter
Das Jahr beginnt mit der Einführung des ROOKIE, der mit seiner Kombination aus höchsten Sicherheitsreserven bei guter Leistung und ansprechendem Handling den Erfolg des SYNTAX sogar noch übertrifft. Bis heute sind es 2500 Piloten, vom Anfänger, bis zum sicherheitsorientierten Vielflieger, die sich für den ROOKIE entschieden haben.
Aus gänzlich anderen Gründen sorgt der SHOCKWAVE für Aufmerksamkeit. Der 12m² Hochleister besticht durch unglaubliche Dynamik und höchste Geschwindigkeit (>80km/h) bei ausgezeichneter Gleitleistung. Diesen Mix gibt es nur weit jenseits der Gütesiegelwelt, und ist nur für sehr gute Piloten erfliegbar.
Der Schirm, mit dem selbst Fußgänger schöne Flüge genießen können, nennt sich JAMBOO und ist unser Tandemschirm. Auf dem erfolgreichen TATTOO aufbauend, zeichnet sich der JAMBOO durch ein sehr agiles Handling, bei hervorragenden Leistungsdaten aus. Auf Grund der guten Starteigenschaften und des robusten Materialmixes sind viele JAMBOOS auch im kommerziellen Tandemeinsatz.
Fluggenuss zu zweit - mit dem Jamboo über dem Achensee
2007 - Rückbesinnung auf die Wurzeln
Als Nova, vor 18 Jahren gegründet wurde, galt der Gleitschirm für viele Pilloten als unkompliziertes Gerät, um den Abstieg nach einer Bergtour fliegend zu genießen. Im Laufe der Zeit wurde die Ausrüstung immer schwerer, und diese ursprüngliche Verwendung verschwand immer mehr aus dem Blickwinkel der Fliegergemeinde.
Der IBEX war seit langer Zeit wieder ein neues Gleitschirmkonzept, das für Bergsteiger entwickelt wurde. In seiner kleinsten Größe wiegt er weniger als 3kg und bietet für routinierte Piloten durch seine große Dynamik ungeahnten Flugspass und ein großes Einsatzspektrum von hochalpinen Einsätzen bis hin zu Soaringflügen, wenn der Wind für normale Schirme schon etwas zu stark ist.
Im selben Jahr haben wir den MENTOR in der Klasse der High Level 1-2er eingeführt. Dem ging ein aufwändiger Entwicklungsprozess voraus, um den MAMBOO in seinen wesentlichen Eigenschaften noch einmal deutlich zu verbessern. Das Ergebnis dieser Anstrengungen ist ein äußerst sicherer und angenehm zu fliegender Schirm, dessen herausragendes Leistungspotential dadurch einfach abrufbar ist. Es ist kein Zufall, dass Marcel Dettling mit einem MENTOR sein Weltrekord FAI Dreieck (Standardklasse) fliegt, und dass der Schirm im OLC in der Gesamtwertung auf den vordersten Plätzen zu finden ist.
Der RA ist der Nachfolger des TATTOO, dessen Leistung wir deutlich übertreffen können. Leider unterläuft unserer Produktion in Ungarn ein Fehler mit der Trimmung der ersten ausgelieferten Geräte der Größe M, deren Flugeigenschaften deutlich vom Soll abweichen. Die Folge ist ein erheblicher Imageschaden für den Schirm, an dem auch der RA S nur mehr wenig ändern kann.
Die Lehre, die wir aus dem RA ziehen, ist die Einführung einer Vorserie, die noch einmal penibel vermessen und im Flug getestet wird, bevor die ersten Geräte an die Kunden geliefert werden.
IBEX 15 zwischen Pitztal und Ötztal auf ca. 3000m Höhe
2008 - Erfolg auf höchstem Niveau
Das Jahr beginnt mit parallelen Arbeiten an unserem Competition Schirm, dem TRITON X, und an verschiedenen Prototypen für einen Serienhochleister. Als wir, auf diesen Versuchen aufbauend, einen weniger gestreckten Prototypen für die Klasse LTF 2 / EN C bauen, sind wir vom Ergebnis positiv überrascht: Nach einigem Feintuning ist unser Testteam auf ganzer Linie begeistert, und so können wir den FACTOR deutlich früher einführen, als geplant. Das Handling, das der Schirm dem routinierten Piloten bietet, konnten wir bis dato noch nicht erreichen. Fliegen mit einem NOVA Schirm hat sich noch nie so spielerisch angefühlt. Die Leistung und Stabilität, vor allem im beschleunigten Flug, sucht ihresgleichen.
Dem TRITON (LTF 2-3 / EN C) merkt man die Verwandtschaft zum FACTOR an: Der TRITON verbindet höchste Leistung mit Handlingeigenschaften auf höchstem Niveau. Dies trägt zu einer ausgezeichneten Steigleistung, und in den Händen eines fähigen Piloten, auch zu großer Sicherheit bei.
FACTOR und TRITON schlagen durch ihre Kombination aus Leistung, Sicherheit und Handling ein neues Kapitel in der Nova Geschichte auf.
Alex Höllwarth stößt als Neuzugang zum Testteam und hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieses Jahres.
gelber FACTOR über mit gelben Blüten geschmückter Wiese im Rofan
2009 - NOVA wird 20 Jahre alt
Seit der Firmengründung sind 20 Jahre vergangen. NOVA hat den Gleitschirmsport seit seinen Anfängen maßgeblich geprägt; sowohl durch gewagte Neuentwicklungen, als auch durch ausgewogene Konzepte für den Genusspiloten.
Das Jubiläumsjahr ist geprägt von intensiven Entwicklunsarbeiten an einem neuen Low-Level 1-2er. Aufgrund unseres ständig wachsenden Know Hows und der großen Erfahrungen, ist es uns gelungen, den ROOKIE noch einmal entscheidend zu verbessern. Vor allem in Punkto Handling kann der ION seinen Vorgänger deutlich überflügeln. Der ION ist damit für eine sehr große Gruppe von Piloten interessant: Vom Anfänger, bis zum genussorientierten Vielflieger bietet der ION höchste Sicherheit bei ansprechender Leistung und tollen Handlingeigenschaften.
Es ist zu einem großen Teil die Zielgruppe des ION, die das 20 jährige Jubiläum ermöglicht hat, und die auch entscheidend für den Fortbestand des Gleitschirmsports an sich ist.
Nicht nur unter diesem Aspekt ist der ION ein Jubiläumsschirm auf den wir sehr stolz sind.
Mario Eder verlässt das NOVA Team nach 10 Jahren. Philipp Medicus kommt dazu.
zwei IONS queren gemeinsam das Inntal
| Name | Einstufung | Jahr |
| CXC | Hochleistungsschirm (LTF 3) | 1989 |
| Trend | Anfängerschirm (LTF 1) | 1990 |
| Phantom | Hochleistungsschirm (LTF 3) | 1991 |
| Phoenix | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1992 |
| Phoenix 100 | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1993 |
| Sphinx | Hochleistungsschirm (LTF 3) | 1993 |
| Gemini | Tandem (LTF 2) | 1993 |
| Phocus | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1994 |
| Sphinx 100 | Wettkampfschirm | 1994 |
| Philou | Anfängerschirm (LTF 1) | 1995 |
| Phocus 100 | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1995 |
| Xenon | Wettkampfschirm | 1995 |
| Philou 100 | Anfängerschirm (LTF 1) | 1996 |
| Xyon | Hochleistungsschirm (LTF 2-3) | 1996 |
| Axon | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1996 |
| Philou classic | Anfängerschirm (LTF 1) | 1997 |
| Xyon 100 | Hochleistungsschirm (LTF 2-3) | 1997 |
| Taxy | Tandem (LTF 1-2) | 1997 |
| Vertex | Hochleistungsschirm (LTF 2-3) | 1997 |
| Nexon | Wettkampfschirm | 1997 |
| Axon 100 | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1998 |
| X-act | Intermedate Schirm (LTF 1-2) | 1998 |
| X-large | großer Solo- und Tandemschirm (LTF 1-2) | 1998 |
| X-pert | Wettkampfschirm | 1998 |
| X-ray | Intermedate Schirm (LTF 2) | 1999 |
| Phelix | Anfängerschirm (LTF 1) | 1999 |
| Krypton | Wettkampfschirm | 1999 |
| Argon | Intermediateschirm (LTF 2) | 2000 |
| Carbon | Leistungs-Intermediateschirm (LTF 2) | 2000 |
| Pheron | Basis-Intermediateschirm (LTF 1) | 2001 |
| Phorus | Anfängerschirm (LTF 1) | 2002 |
| Phor2 | Tandemschirm (LTF 1-2) | 2003 |
| Artax | High-Level 1-2er | 2003 |
| Aeron | Leistungs-Intermediateschirm (LTF 2) | 2003 |
| Radon | Hochleistungsschirm (LTF 1-2, DULV) | 2003 |
| Rotor | Motorschirm (LTF 1-2, DULV) | 2003 |
| Syntax | Low Level 1-2er | 2003 |
| Primax | Anfängerschirm (LTF 1) | 2004 |
| Speedmax | Motorschirm (DULV) | 1997 |
| Tattoo | Intermediateschirm (LTF 2) | 2004 |
| Tycoon | Hochleister (LTF 2-3) | 2005 |
| Rookie | Low Level 1-2er | 2006 |
| Shockwave | 12qm, Speedhochleister | 2006 |
| Jamboo | Tandem (LTF 1-2) | 2006 |
| Ibex | Leichtschirm | 2007 |
| Mentor | High Level 1-2er | 2007 |
| Ra | Hochleister (LTF 2) | 2007 |
| Triton | Hochleister (EN D / LTF 2-3) | 2008 |
| Factor | Intermediateschirm (LTF 2) | 2008 |
| Ion | Low Level 1-2 | 2009 |
| Oryx | Leichtschirm (EN B / LTF 1-2) | 2009 |







